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Länger jung bleiben

4 häufige Alltagsgewohnheiten, die nach Ansicht eines Experten das Altern beschleunigen könnten

Viele Elemente können das Alterungsprozessbeschleunigen. Ein Specialist für Lebensdauer hebt hervor, welche Verhaltensweisen besonders abträglich sind.

Bleib endlos jung – eine Sehnsucht, die genauso uralt ist wie unsere Spezies. Obwohl ewiges Jugendentwicklung immer nur Mythen blieben, kann man den Prozess des Alterns tatsächlich modifizieren. Der Tempo unserer Veränderung hängt nämlich nicht nur an unseren Erbgutbestand, sondern ebenfalls auf dem Lifestyle, den wir führen. In Köln bei der FIBO, einer globalen Hauptmesse rund um Sport, Gesundheitsförderung und Entspannung, gab Langzeitexperte Nils Behrens Auskunft über vernachlässigte Gewohnheiten im täglichen Leben, die das biologische Älterwerden vorantreiben könnten. Häufig handelt es sich dabei sogar um sehr gewöhnliche Aspekte - sei es etwa zu viel Süßes, bearbeitete Lebensmittel oder fortwährender Schlafdurst -, die dazu beitragen, dass uns früher graue Haare wachsen.

Was bedeutet Langlebigkeit überhaupt?

Die Langlebigkeit, auch unter dem englischen Begriff "Longevity" bekannt, bezieht sich nicht nur darauf, ein hohes Alter zu erreichen. Vielmehr zielt sie darauf ab, den Zeitraum in guter Gesundheit zu vergrößern – oft als Gesundheitszeitfenster bezeichnet. Wie Behrens bei einer Präsentation auf der FIBO erläutert: "Jeder von uns hat einen Geburtstag und letztlich eine Todesdatum; das ist unsere Lebensdauer." Dennoch ist es wesentlich, herauszufinden, wie viel dieser Zeitspanne gesund genossen wird.

Obwohl die durchschnittliche Lebensspanne in den vergangenen Jahrzehnten angestiegen ist, gibt es eine bedenkliche Entwicklung: Viele Menschen erleben einen längeren Alterungsprozess, bei dem sie jedoch mehr Zeit mit anhaltenden Gesundheitsproblemen zubringen. Wie der Fachmann ausdrückte: "Man stirbt halt langsamer."

Hier greift genau das Konzept der Longevity an. Es zielt darauf ab, alterungsbedingt bedingte Krankheiten so lange wie möglich hinauszuzögern und den Anteil gesunder Jahre im Leben eines Menschen optimal auszunutzen. Dazu können vorbeugende Schritte, ein bewusster Lebenswandel sowie aktuelle Forschungsergebnisse aus dem Bereich Medizin, Ernährungswissenschaften und Psychologie beitragen.

Diese vier tägliche Fehler beschleunigen unser Alternativprozess.

1. Chronische Entzündungen, die hauptsächlich durch Zuckerkonsum und hochverarbeitete Nahrungsmittel verursacht werden.

Chronische Entzündungen werden als wesentlicher Faktor bei vielen alter bedingt auftretenden Erkrankungen wie Diabetes, Herzerkrankungen oder Alzheimer angesehen. Häufig haben unser Essen die Schuld daran; insbesondere ein Übermaß an Zucker sowie hochverarbeitete Nahrungsmittel tragen dazu bei. Insbesondere sollten Lebensmittel vermieden werden, deren Zutatenliste lange ist oder unbekannte Zusatzstoffe enthält. Die Herausforderung dabei zeigt sich schnell. Zuckerkonsum grundsätzlich zu vermeiden – und die Auswirkungen darauf auf den Körper und das allgemeine Wohlbefinden. – habe Ich habe an einem Versuchsprojekt teilgenommen. .

Welche Lebensmittel für eine ausgeglichene und gesunde Ernährung infrage kommen, erfahren Sie im PDF „Langes Leben – Ernährung“. Dieses Dokument können Sie herself laden.

2. Anhaltender Stress: Cortisol als Beschleuniger des Alterns

Eine anhaltend erhöhte Cortisolkonzentration agiert im Organismus wie ein Beschleuniger für Entzündungsreaktionen. Jemand, der permanent gestresst ist, schädigt nicht nur seine Abwehrkräfte, sondern fördert außerdem Prozesse des Zelltodes und Alterns. Deshalb bildet die Reduzierung von Stress eine wichtige Komponente der Strategien zur Verlängerung des Gesundheitsalters – sei es durch Achtsamkeitsübungen, körperliche Aktivität oder gezielt eingeblendete Ruhepausen im täglichen Leben.

3. Schlafmangel

Schlaf gilt nicht als Luxus, sondern als etwas Notwendiges. die biologischen Bedürfnisse, insbesondere für unseren Kopf Denn die Entgiftung findet nur während der Tiefschlafdasegmente statt. Eine chronisch mangelhafte Schlafförderung steigert das Risiko für neurodegenerative Leiden, wie zum Beispiel Demenzerkrankungen. Vor allem bedenklich ist ein unsteter Schlafzyklus an den Wochenenden.

4. Alkohol: Mythus um den gesunden Rotwein

Eine Tasse roten Wein zum Ende des Tages wird häufig als gesund angesehen – vor allem aufgrund der darin enthaltenen Substanz namens Resveratrol. Allerdings bräuchte man ungefähr zwölf Liter täglich, um die effektive Menge dieses antioxidierenden Inhaltsstoffes zu erzielen. „Wer dies tut, muss andere negative Auswirkungen in Kauf nehmen“, erklärt Behrends. Die angebliche Gesundheit vorteile von rotwein sind im Vergleich zur Gefahr durch Alkoholkonsum meist problematisch und nicht empfehlenswert.

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