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Kliniken setzen oft auf Zertifizierungen zur Werbung ihrer Leistungen. Unabhängige Überprüfungen stellen sicher, dass die einzelnen medizinischen Abteilungen gründlich geprüft werden: Sind die Ärztinnen und Ärzte hoch qualifiziert? Bringen sie genug Berufserfahrung mit? Nutzen sie innovative Therapieverfahren? Was sagen Patienten über ihre Behandlungsquality? Auch das ist bei den Krankenhäusern in Oberhausen der Fall.

Kurz nachdem das Johanniter-Krankenhaus eine neue Zertifizierung bekannt gegeben hat, folgt jetzt das Evangelische Krankenhaus Oberhausen (EKO). Ähnlich wie in der Johanniter-Klinik wird hier auf die Behandlung von Prostatenerkrankungen spezialisiert.

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In einer Mitteilung des EKO wird ausgeführt, dass das Prostatazentrum Rhein-Ruhr im EKO ein "breites Angebot an Dienstleistungen sowie modernste medizinische Ausrüstung" bietet. Der Verband urologischer Kompetenzzentren Uro-Cert hat dieser Einrichtung in der Virchowstraße diese Leistungsstärke neu bestätigt.

Zum Erhalt dieses Zertifikats sind zunächst formale Kriterien zu erfüllen, gefolgt von einer Prüfung durch einen Experten auf der betreffenden Abteilung vor Ort. Der Verband hat neben den Fähigkeiten und dem freundlichen Umgang mit Kunden auch die zukunftsorientierte Entwicklung des Unternehmens gewürdigt, wie das EKO ergänzt wurde.

Gutartige Prostatavergrößerung: Lasertherapie

Wie Dr. Sebastian Schmidt, Direktor des Prostatazentrums und Chefärzte der Abteilung für Urologie, erklärt: "Unsere Einrichtung bietet eine breite Palette von Behandlungsmöglichkeiten." Dazu gehören minimally invasive Eingriffe sowie Chemotherapie, Strahlentherapie und Hormonbehandlungen, die hier durchgeführt werden. Darüber hinaus sei er besonders stolz darauf zu berichten, dass sie allein im Umfeld dieses Krankenhauses Brachytherapy anbieten können. Bei dieser Form der Strahlentherapie wird die Quelle der Strahlung direkt in die Prostata implantiert. Diese gezielte Methode reduziert das Risiko ungewollter Beschädigungen und mögliche Nebenwirkungen.

Außerdem werden auch harmlose Prostatavergrößerungen mithilfe verschiedener Behandlungsmethoden wie beispielsweise einer speziellen Lasertherapie, bekannt als Lasernukleation, behandelt. Diese Methode ermöglicht es bestimmten Patienten, eine Operation am Bauch zu vermeiden.

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